Pressestimmen


Hamburger Abendblatt 27.01.2016

20 Jahre Hamburger Spendenparlament - Im Ring gelten Regeln. Wer sich an sie hält, kann sich auch in der Gesellschaft seinen Platz erkämpfen


Markt Wochenzeitung 08.11.2014

Spende für Boxschool - Allianz für Jugend e.V. unterstützt das Projekt an der Stadtteilschule


Klönschnack 8.2014

Aus der Not eine Tugend machen



taz.hamburg 03.06.2014

MITMENSCHLICHKEIT Die Diakonie-Stiftung hat Förderpreise für Projekte gegen Gewalt vergeben


Bild Hamburg 03.06.2014

Diakoniepreis


Hamburger Morgenpost 20.05.2014

Klitschkos exklusives Autogramm


Hamburger Klönschnack April 2014

Boxschool e.V. Stark für die Zukunft


Hamburger Abendblatt 11.03.2014

Cooles Projekt: Rocky und die jungen Boxer



BOXWELT.com 27.02.2014

Boxschool - Sport statt Gewalt

 

Wenn Menschen in den Ballungszentren der Bundesrepublik aufeinander treffen, dann kommt es immer wieder zu Gewalt. In vielen sozialen Brennpunkten, aber auch mitten unter den Kindern der Oberschicht sind Übergriffe leider keine Seltenheit. In Hamburg hat sich vor einiger Zeit ein Team gebildet, welches diesen Problemen auf sportliche Weise einen friedlichen Kampf ansagt. Denn die Initiative „Boxschool“ versucht Kindern durch Boxtraining ein Ventil zu bieten, durch welches sie Druck und Frustration des Alltags ablassen können.

Am Donnerstag dem 27. Februar fanden sich rund 180 teilnehmende Kinder im Blockbräu an den Landungsbrücken ein, um gemeinsam die Jahresfeier von „Boxschool“ zu begehen. Auch viele Prominente Schirmherren haben sich eingefunden. Neben Profiboxer Jack Culcay und Kickbox-Star Dima Weimer  sind auch die Hauptdarsteller des Rocky-Musicals mit von der Partie. Die Kinder und Jugendlichen wirken im Umgang mit den anwesenden Trainern äußerst locker. Es herrscht Vertrauen.

„Wir achten bei der Auswahl der Trainer sehr auf das Zwischenmenschliche. Sie müssen nicht nur etwas vom Sport verstehen, sondern auch in der Lage sein, als Vorbild zu dienen!“ erklärt der Pressesprecher des Projekts, Björn Jensen. Neben Culcay und Weimer sind bekannte Amateurboxer wie der Norddeutsche Meister Sebastiano LoZito oder DM-Teilnehmer Raymund Klose für die Organisation tätig.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Olaf Jessen (Foto oben), der als Besitzer und Cheftrainer des Hankook-Sportcenters selber ein erfolgreicher Coach ist. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Antke Kreft bemüht sich Jessen darum, den Kindern eine sportliche Alternative dar zu bieten. Die Ergebnisse nach ca. 3 Jahren können sich bereits sehen lassen. „Wir haben natürlich noch keine Langzeitstudie über mehrere Jahre. Was aber da ist, sind die Rückmeldungen der Schulen, die tatsächlich aussagen, dass die Kinder ruhiger werden und das Projekt Wirkung zeigt!“, so Geschäftsführerin Kreft. Auch Olaf Jessen ist sichtlich zufrieden: „Die Kinder, die heute hier sind, haben sich in den vergangenen Monaten bewährt und fleißig trainiert!“

Um auf sozialer Ebene viel zu bewegen, kooperiert „Boxschool“ mit vielen weiteren Projekten der Kinder und Jugendhilfe. U.a. mit dem „Weißen Ring“, einer Organisation, welche für die Opfer von häuslicher Gewalt und verwandten Themen da ist. Schließlich steht die soziale Komponente im Vordergrund. Auch, wenn sich durchaus Talente finden, die dem Boxsport treu bleiben. „Ich hatte zwei Mädchen in der Gruppe, die ich an den SV Lurup vermittelt habe!“ berichtet Trainer LoZito (Foto Links). „Die hatten richtig Lust und wollten in einen Verein.“

Angeboten wird „Boxschool“ in verschiedenen Schulen, die sich nicht immer in den Problemvierteln befinden müssen. Auch andere Schulen, darunter mehrere Gymnasien, bekunden Interesse an dem Projekt.

Man darf gespannt sein, wie sich „Boxschool“ in Zukunft entwickelt. Geholfen ist vielen Kindern, die durch das Training Aggressionen abbauen, schon jetzt. Schließlich sollen die Fäuste nur im Ring und nicht im Alltag fliegen.


Bille Wochenblatt 26.02.2014

BOXSCHOOL Hamburg: Wer boxt, haut sich nicht auf die Mütze


Hamburger Abendblatt 28.08.2013

Volltreffer


Hamburger Abendblatt 28.08.2013

Raimund Klose durfte mit Jack Culcay in den Ring



Die Welt 12.01.2013

Boxen gegen Gewalt an Hamburger Schulen


Hamburger Abendblatt 11.01.2013

Boxer gehen in Hamburger Schulen


Hamburger Morgenpost 01.12.2012

Ein Cop lässt die Fäuste sprechen


Klönschnack November 2012

Kämpfen lohnt sich


Hamburger Abendblatt 28.09.2012

Weltmeisterliche Unterstützung für Boxschool


Elbe Wochenblatt 16.05.2012

Boxen gegen Gewalt


Elbe Wochenblatt 05.05.2012

Boxen gegen Gewalt


17:30 Sat.1 REGIONAL 04.04.2012

"Boxschool" für Schüler: Ausgleich und Selbstvertrauen durch Boxen

 

Seit einigen Jahren wird Boxen an Hamburgs Schulen immer wichtiger. Der Sport soll Kindern helfen, Ihre Agressionen nicht an Mitschülern auszulassen. Außerdem können sie beim  Training ihr angeknackstes Selbstbewußtsein aufpolieren. Der Verein "Boxschool" berät Schulen und stellt Ihnen Boxtrainer zur Verfügung. Immer mehr Schulen entdecken dieses Projekt für sich.

Boxen als Mittel der Pädagogik. Boxschool will Werte wie Respekt, Willenskraft und Disziplin vermitteln.
Kinder, die durch Gewalt oder unsoziales Verhalten auffallen, können von ihren Lehrern für die Boxingschool vorgeschlagen werden.
Kinder, deren Eltern sich nicht kümmern, Alkohol- oder Drogenprobleme haben, oder die deutsche Sprache nicht gut sprechen. Bei Boxschool kennt man diese Schicksale. Deshalb sollen die Kinder hier einmal die Woche Stress abbauen und Frust abladen.

An sieben Hamburger Schulen ist der Verein Boxschool schon tätig.

 

Zum Bericht geht es hier.

 


Die Welt - 05.03.2012

Mit roten Handschuhen gegen Gewalt


Hamburger Abendbaltt - 28.02.2012

Boxen gegen Gewalt an Hamburgs Schulen

Hamburg. Sie gehen buchstäblich dahin, wo es wehtut. Sie kümmern sich um Schüler, an denen andere Pädagogen verzweifeln. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, etwas gegen die Gewalt an Hamburger Schulen zu tun. Und bringen den Jugendlichen deshalb das Boxen bei.

 

Boxschool heißt der Verein für Gewaltprävention, der zurzeit sieben Schulen in Hamburg in ihrem Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern unterstützt. Oft wenden sich die Schulen an die Beratungsstelle Gewaltprävention, wenn sie ihre Probleme nicht mehr allein lösen können. "Die Behörde kommt dann auf uns zu, und wir nehmen Kontakt zur Schule auf", sagt Olaf Jessen, Vorsitzender von Boxschool.

 

In einem Vorgespräch werden die Rahmenbedingungen festgelegt. Das Kollegium wird eingebunden, es gibt einen verlässlichen schulischen Ansprechpartner und regelmäßige Austauschgespräche. "Wir bieten Boxen im Wahlpflichtbereich und als Projektangebot für Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren an, die Täter oder Opfer von Gewalt geworden sind", so Jessen.

 

14 Trainer arbeiten derzeit in dem sozialen Projekt, das mit dem Verein Gefangene helfen Jugendlichen und dem Weißen Ring kooperiert. Ganz wichtig ist dessen Landesvorsitzendem Wolfgang Sielaff die Qualifizierung der Boxtrainer. "Wir haben die Opferperspektive, und damit wollen wir die Trainer vertraut machen. Damit sie ein Gespür dafür bekommen, wie schmal der Grat zwischen Opfern und Tätern ist", sagt Sielaff. Die meisten jugendlichen Gewalttäter seien in ihrer Kindheit selbst Opfer gewesen. Durch die Kooperation wolle man helfen, "Kinder, die aus problematischen Familien kommen, darin zu unterstützen, einen geraden Weg zu gehen."

 

Dabei, den richtigen Weg einzuschlagen, helfen Menschen wie Panna Botis. Der Boxtrainer arbeitet mit Jugendlichen an einer Schule in Altona. "Viele haben nie Sport gemacht, haben kein Körpergefühl und keine Disziplin", sagt er. Und sie merkten sehr schnell, dass es beim Boxen nicht darum geht, "mal eben auf dem Schulhof einen umzuhauen", sondern dass man nur mit Disziplin, Fairness, Selbstkontrolle und dem Einhalten von Regeln weiterkommt. "Wichtig ist auch, dass sich die Schüler im Training auspowern können und dass sie die Konsequenzen ihres Verhaltens spüren", sagt Volkert Ruhe, Chef von Gefangene helfen Jugendlichen, der auch Gefängnisbesuche von Schülern organisiert.

 

Ehrenamtliche und Förderer unterstützen das Projekt. Sielaff wünscht sich, dass die Politik mehr auf Prävention setzt. "Wenn nur ein Schüler durch das Boxen wieder in die Spur findet, hat sich meine Arbeit gelohnt", sagt Thies Böttcher, Trainer an der Schule Luruper Hauptstraße. (haa)


Hamburger Morgenpost - 28.02.2012

Schüler boxen - gegen Gewalt


Hamburger Abendblatt - 27.09.2011

Weißer Ring unterstützt Boxprojekt

Hamburg. Angestoßen wurde mit Kaffee und Wasser, der Anlass hätte jedoch eine größere Feier gerechtfertigt: Der Hamburger Verein Boxschool e. V. hat einen ersten Meilenstein in seiner noch jungen Geschichte gesetzt. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Opferhilfe-Vereinigung Weißer Ring konnte das zum Jahresbeginn neu gegründete Projekt seiner Arbeit eine wichtige gesellschaftliche Legitimation verleihen. "Wir sind froh, eine so renommierte Einrichtung wie den Weißen Ring von unserem Konzept überzeugt zu haben. Für uns ist das ein ganz wichtiger Schritt", sagte Olaf Jessen, Erster Vorsitzender von Boxschool.

 

Der Verein, der nach Meinungsverschiedenheiten zwischen Jessen und seinem ehemaligen Mitstreiter Christian Görisch aus dem Projekt Box-out hervorgegangen war, vermittelt Schülern im Alter von zehn bis 18 Jahren über regelmäßiges Boxtraining ein positives Sozialverhalten. Sein Ziel ist die Förderung der Aggressionsbewältigung an Schulen, der Opferempathie und der Gewaltprävention. Die Schulen Am Heidberg, Luruper Hauptstraße, Arnkielstraße, Stadtteilschule Geschwister Scholl, Stadtteilschule Altona und Othmarschener Kirchenweg nehmen an dem wissenschaftlich gestützten Projekt bereits teil. Bis Ende des Schuljahres hofft Jessen, 15 Partnerschulen unterstützen zu können.

 

"Boxschool vermittelt verhaltensauffälligen Schülern Werte wie Kameradschaft, Fairness, Achtung, Disziplin und Selbstkontrolle und fördert damit ein respektvolles Miteinander. Deshalb ist der Verein für uns ein wichtiger Kooperationspartner", sagte Wolfgang Sielaff, Vorsitzender des Landesverbands des Weißen Rings in Hamburg, dem besonders der Blick aus der Opferperspektive am Herzen liegt. "Das Hineindenken in die Opferrolle kann verhindern, dass Menschen zu Tätern werden", sagt er.

 

Mündliche Kooperationsvereinbarungen hat Boxschool zudem mit dem Landesinstitut für Gewaltprävention, in dessen Projekt "Cool in School" der Verein eingebunden ist, und der Einrichtung "Gefangene helfen Jugendlichen". Diese sollen in den kommenden Wochen schriftlich fixiert werden. Um die Erweiterung des Trainerstabs von derzeit fünf auf zwölf finanzieren und weitere 100 Paar Boxhandschuhe und anderes Material anschaffen zu können, ist Boxschool auf Sponsoren angewiesen. Interessierte finden im Internet ( www.boxschool.de ) Informationen. von Björn Jensen