Gewaltpräventive und selbststärkende Maßnahmen

BOXSCHOOL e.V. bietet gewaltpräventive und selbststärkende Maßnahmen im schulischen Kontext, welche über das Medium Boxen darauf abzielen, Kinder und Jugendliche in wesentlichen Entwicklungsbereichen zu unterstützen.  Unter Berücksichtigung opferperspektivischer Aspekte sollen die teilnehmenden Schülerinnen und Schülern über das Boxen unterstützt werden, Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme zu überwinden. Sie sollen in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt und zu alternativen Handlungsstrategien geführt werden. Während des Trainings werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:

 

  • Erlernen von neuen, gewaltfreien und prosozialen Verhaltensweisen, 
  • Erleben von körperlichen Grenzerfahrungen,
  • Steigerung des eigenen Körperbewusstseins und ein reflektierter Umgang mit Körpersprache,
  • Erhöhung des Selbstbewusstseins und der eigenen Wertschätzung,
  • Verminderung gewaltverherrlichender Denkmuster.

 

Durch die gemachten Erfahrungen, die gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen reflektiert werden, kann der Entwicklungsprozess von Heranwachsenden, beispielsweise  in Bereichen wie der sozialen Orientierung, dem sozialen Lernen, der Integration und der Selbstwirksamkeit, positiv unterstützt werden. 

 

Wenn Sie mehr Informationen erhalten möchten, sprechen Sie uns an.


Installation eines Kurses

Erstkontakt

Nachdem der Erstkontakt über die Beratungsstelle Gewaltprävention oder BOXSCHOOL e.V. erfolgt ist, findet ein persönliches Kennenlerngespräch statt. Es werden Begebenheiten und Bedürfnisse geklärt und abgesprochen. 

Einbindung in die Schule

Dieses Angebot bietet sich für die Installation im Wahlpflichtbereich oder der Stundentafel an. BOXSCHOOL e.V. ist eine hohe Verzahnung mit dem Schulalltag und Bündelung der unterschiedlichen Kompetenzen wichtig.

 

Neu erworbenen Kompetenzen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sollen im Anschluss an einen Trainingskurs im Schulalltag nachhaltig gestützt werden. Dazu soll der Boxschool-Kurs kontinuierlich begleitet werden. Es werden die Kursinhalte im Vorfeld dem Lehrkörper der Schule vermittelt und es wird eine permanente Kommunikation mit den schulischen Ansprechpersonen unterhalten.

Trainingsgruppe

Die Auswahl und Zusammenstellung der Trainingsgruppen erfolgt in Absprache zwischen der Schule und BOXSCHOOL e.V.

 

Für den Förderschulbereich gilt eine Gruppengröße von sechs, im Regelschulbereich können bis zu zwölf Schülerinnen und Schüler an einem Training teilnehmen.


Trainiert wird in einem Zeitraum von einem halben oder einem ganzen Schuljahr in einer Zeiteinheit von 90 Minuten ein- oder mehrmals pro Woche.

 

 

Ganz wichtig: Den Kopf benutzen wir bei BOXSCHOOL nur zum Denken und nicht als Ziel! Es finden Partnerübungen statt, um auch körperliche Grenzerfahrungen zu machen, jedoch in spielerischer Form und niemals unter Einbindung des Kopfes als Trefferfläche!